Periimplantitis-Behandlung in unserer Fachpraxis in München

Was ist Periimplantitis?

Periimplantitis ist eine chronische Bakterieninfektion an Zahnimplantaten, bei der auch der Knochen um die Implantate zerstört wird. Ohne erfolgreiche Behandlung führt diese Infektion häufig zum Implantatverlust.

Wie entsteht Periimplantitis?

Bakterien der natürlichen Mundflora besiedeln den Zahnfleischrand an den Implantaten, genauso wie den Zahnfleischsaum an natürlichen Zähnen. Die bakterielle Zahnplaque dringt auch in die Zahnfleischfurchen um die Implantate ein. Dort lösen die Plaquebakterien eine Entzündung des Zahnfleisches aus. Entzündetes Zahnfleisch an Implantaten nennt man Mukositis.  Es kann gerötet erscheinen, auch geschwollenes Zahnfleisch oder Zahnfleischbluten sind möglich. Manchmal verursacht die Mukositis dumpfe Schmerzen. Häufig erscheint entzündetes Zahnfleisch an Implantaten jedoch unauffällig und viele Patienten ahnen nichts von ihrem Problem am Implantat. Wenn die Entzündung am Implantat in die Tiefe fortschreitet, bilden sich Zahnfleischtaschen. Dabei wird auch die Knochenverankerung des Implantats zunehmend zerstört.

Periimplantitisbehandlung

Wie häufig ist Periimplantitis?

Zahnreiche Untersuchungen haben bakterielle Infektionen an Implantaten festgestellt, an Mukositis und Periimplantitis erkranken im Laufe der Zeit viele Implantate. Wissenschaftliche Studien ergaben, dass fast die Hälfte der Implantate mit der Zeit an Mukositis erkrankt und mehr als 20% der Implantate an Periimplantitis.

Wie lässt sich Periimplantitis feststellen?

Um Periimplantitis zu diagnostizieren, untersucht Dr. Zimmer das Zahnfleisch und das Implantat. Den Knochenabbau am Implantat beurteilt er zusätzlich mit einem Röntgenbild. Anhand eines Bakterientestes analysiert Dr. Zimmer die Bakterien in den Zahnfleischtaschen. Wenn das Zahnfleisch am Implantat entzündet ist und blutet, wenn außerdem am Implantat vertiefte, entzündete Zahnfleischtaschen bestehen und wenn der Knochen um das Implantat herum abgebaut ist, dann lautet die Diagnose „Periimplantitis“. Die diagnostizierte Periimplantitis sollte umgehend gestoppt werden, sonst verschlechtert fortschreitender Knochenabbau die Prognose für den Erhalt des Implantates.

Wie wird Periimplantitis behandelt?

Dr. Zimmer stoppt die Infektion und die fortschreitende Knochenzerstörung an Implantaten mit einer minimal-invasiven Zahnfleischtaschenbehandlung. Nach der Bakterienanalyse entfernt Dr. Zimmer die Bakterien und die Bakteriengifte gründlich aber schonend aus den Zahnfleischtaschen. Für die Entfernung besonders schwer zugänglicher Bakterien aus tiefen Zahntaschen, aus dem Zahnfleisch selbst und aus den Gewindegängen des Implantates setzt Dr. Zimmer einen Laser und die photothermische (photodynamische) Therapie (PTT,  PDT) ein.

Warum Laserbehandlung bei Periimplantitis?

Bakterien lassen sich aus den Gewindegängen von Implantaten mit mechanischen Mitteln kaum umfassend entfernen, auch nicht mit Taschenspülungen. Dagegen gelangen Laserstrahlen auch in schwer zugängliche Taschen und zwischen die Gewindegänge, wenn eine Lasersonde in der Tiefe der Zahnfleischtaschen aktiviert wird. Dazu färbt Dr. Zimmer die Bakterien mit einem grünen Farbstoff an und bestrahlt sie anschließend mit einem Diodenlaser. Diese photothermische Therapie (PTT) oder photodynamische Therapie (PDT) erwärmt die Bakterien und tötet sie ab. Durch den gezielten Lasereinsatz werden Antibiotika in den allermeisten Fällen unnötig. Die Laserbehandlung mit dem Diodenlaser in unserer Praxis in München fördert außerdem die Knochenregeneration.

Lassen Sie sich von Dr. Zimmer über die Behandlung Ihrer Implantate beraten.
Vereinbaren Sie einen Termin zur Periimplantitis-Untersuchung in unserer Fachpraxis in München.

Bei uns erhalten Sie das Beste – Ihre Zähne.