Parodontitis (Parodontose)-Behandlung

Parodontitis ist eine „Volkskrankheit“ und betrifft in Deutschland die Mehrzahl der Menschen. Etwa 15-20% leiden sogar an schwerer Parodontitis.

Dr. Zimmer hat sich als Fachzahnarzt für Parodontologie darauf spezialisiert, Patienten mit schwerer Parodontitis zu behandeln und stark geschädigte Zähne zu retten.

Dazu untersucht er zunächst die Ursache und Schwere Ihrer Parodontitis und berät Sie bezüglich der besten Behandlung. Die Infektion Ihres Zahnfleisches stoppt Dr. Zimmer mit einer schonenden, minimal-invasiven Taschentherapie. In besonders tiefen Taschen und schwer zugänglichen Stellen setzt er zusätzlich einen Laser ein. Zerstörten Zahnknochen und verlorene Verankerungsfasern kann Dr. Zimmer an geeigneten Zähnen mit einer Mikro-OP teilweise wieder aufbauen. Das verbessert Ihre Zahnverankerung, stabilisiert und erhält Ihre Zähne.

Woran erkennt man Parodontitis?

Chronische Parodontitis – auch Parodontose genannt – ist eine Bakterieninfektion. Ein typisches Anzeichen dieser häufigen Zahnfleischerkrankung ist entzündetes Zahnfleisch. Die Gingiva ist gerötet und beim Zähneputzen tritt Zahnfleischbluten auf. Bei starker Zahnfleischentzündung kann es zu Zahnfleischschwellung kommen, auch Zahnschmerzen oder Zahnfleischschmerzen sowie empfindliches Zahnfleisch sind möglich. Nicht selten treten bei Parodontitis Mundgeruch oder schlechter Geschmack im Mund auf. Eine belegte Zunge deutet auf Bakterienbesiedlung der Zunge hin und kann ein Hinweis auf Parodontitis (Parodontose) sein. Bei Parodontitis dringen aggressive Bakterien unter den Zahnfleischrand vor und verursachen infizierte Zahnfleischtaschen. Entzündete parodontale Taschen sind ein Hauptmerkmal von Parodontitis.

Wie untersucht man Parodontitis?

Um festzustellen, ob eine Zahnfleischentzündung auch Zahntaschen verursacht sind, sondiert Dr. Zimmer das Zahnfleisch und misst die Tiefe der Zahnfleischtaschen. Beim Sondieren festgestellte, blutende Zahnfleischtaschen deuten auf eine aktive Parodontitis (Parodontose) hin. Das ist die gefährlichste Form von Zahnfleischentzündung. Außerdem bestimmt Dr. Zimmer die Taschenbakterien mithilfe einer Bakterienanalyse.

Warum gefährdet Parodontitis die Gesundheit?

Chronische Parodontitis ist nicht nur für das Zahnfleisch gefährlich, sondern für die Gesundheit des gesamten Körpers.

Denn die Bakterien und Bakteriengifte dringen aus den entzündeten Zahnfleischtaschen in den Blutkreislauf vor und werden im Körper gestreut. Zahlreihe wissenschaftliche Studien stellten bei Patienten mit Parodontitis ein erhöhtes Risiko für zahlreiche Allgemeinerkrankungen fest. Dazu zählen Herzinfarkt, Gehirnschlag, Osteoporose, Gelenkerkrankungen, erhöhten Blutdruck, Frühgeburten, ja sogar Krebs. Außerdem erhöht eine lange bestehende Parodontitis das Risiko, an Alzheimer- Demenz zu erkranken.

Neueste Untersuchungen stellten zudem fest, dass Patienten mit Parodontitis, die an einer Covid-19 Infektion erkranken, sehr viel häufiger einen schweren Krankheitsverlauf haben und sehr viel häufiger an der Covid-19 sterben.

Wie zeigt sich Knochenabbau und Verlust der Zahnverankerung?

Die chronische Tascheninfektion zerstört die Zahnverankerung und den Zahnknochen, was äußerlich für den Patienten zunächst nicht sichtbar ist.

Mit zunehmendem Abbau geht dann das Zahnfleisch zwischen den Zähnen zurück. Neben diesem Zahnfleischschwund können sich als Folge der Knochenzerstörung und des Verankerungsverlustes auch Zähne lockern. Zuerst betrifft die Zahnlockerung einzelne Zähne, später kann es zu umfangreicher Lockerung vieler Zähne kommen. Letztlich führt Parodontitis (Parodontose) ohne korrekte Diagnose und ohne effektive Behandlung häufig zum Zahnverlust. Bei der Zahnfleischuntersuchung stellt Dr. Zimmer fest, welche Zähne gelockert sind und bestimmt ihren Lockerungsgrad.

Wie wichtig sind Röntgenbilder?

Röntgenbilder der Zähne geben wesentliche Hinweise auf den Knochenabbau und auf den Schweregrad der Parodontitis. Deshalb fertigt Dr. Zimmer digitale Röntgenbilder an. Die modernen digitalen Röntgenaufnahmen haben eine besonders geringe Strahlenbelastung und sind damit besonders schonend. Für den Patienten ist es wichtig zu wissen, dass allein ein Knochenabbau im Röntgenbild für die Diagnose „aktive Parodontitis“ nicht ausreicht. Um Parodontitis festzustellen, ist die Untersuchung des Zahnfleisches und insbesondere die Messung der Zahnfleischtaschen unverzichtbar. Nur wenn das Zahnfleisch entzündet ist und blutet und wenn vertiefte Zahnfleischtaschen bestehen, dann besteht zweifelsfrei Parodontitis.

Wie bestimmt man die Zahnprognose?

Die Prognose für Ihre Zähne bestimmt Dr. Zimmer anhand der gemessenen Taschentiefen, aufgrund des Lockerungsgrads der Zähne, mithilfe des Knochenabbaus im Röntgenbild und nach Berücksichtigung weiterer wichtiger Faktoren. Um die Zahnprognose korrekt zu bestimmen und um die Möglichkeiten für den Zahnerhalt richtig zu erkennen, ist große fachliche Erfahrung nötig.

Leider werden in Deutschland immer noch zu viele parodontal erkrankte Zähne vorschnell entfernt, wie wissenschaftliche Studien belegen. Bedingt durch seine internationalen Fachweiterbildungen zum Parodontologen an der Universität London und an der Mayo Clinic in USA sowie dank seiner fast 30-jähigen Praxistätigkeit als Spezialist für Parodontologie in München besitzt Dr. Zimmer sehr große fachliche Erfahrung. Sie ermöglicht ihm sowohl, die Zahnprognose genau zu bestimmen, als auch, sehr schwer erkrankte Zähne zu erhalten und stark gelockte Zähne zu retten.

Warum ist ein Bakterientest wichtig?

Parodontitis kann von unterschiedlichen Bakterien verursacht werden. Deshalb identifiziert Dr. Zimmer bei schwerer Parodontitis vor der Behandlung die vorhandenen Keime mit einer Bakterienanalyse. Zusammen mit der Keimtestung des Bakterientests kann im Labor auch die Wirksamkeit unterstützender Medikamente, z.B. ätherischer Öle, bestimmt werden.

Wie erfolgt die professionelle Zahnreinigung?

Die Zahnhygienikerinnen der Praxis Dr. Zimmer in München stellen zunächst den Entzündungsgrad des Zahnfleisches fest und bestimmen den Mundhygienestatus mit Hilfe eines Plaque-Index. Dann beraten sie die Patienten über Möglichkeiten einer optimalen persönlichen Putztechnik, führen Zahnputzdemonstrationen durch und empfehlen den Patienten die individuell wirksamsten Hilfsmittel zur Zahnpflege. Anschließend führen die Hygienikerinnen die professionelle Zahnreinigung durch und reinigen auch die Zahnwurzeln unterhalb des Zahnfleischrandes.

Wann erfolgt eine Laserbehandlung?

Zunächst entfernt Dr. Zimmer Bakterien, Bakteriengifte und sonstige Keime mit grazilen Ultraschallinstrumenten schonend aus der Tiefe der Zahnfleischtaschen. Wenn sich Bakterien aus besonders tiefen Taschen und tief zwischen den Zahnwurzeln mechanisch nur unzureichend entfernen lassen, dann setzt Dr. Zimmer zusätzlich einen Laser ein. Mithilfe der photothermischen Therapie (PTT) und der photodynamischen Therapie (PDT) kann er Keime aus unzugänglichen Schlupfwinkeln besser beseitigen. Durch den gezielten Lasereinsatz werden in den meisten Fällen Antibiotika unnötig.

Welche Rolle spielt Knochenaufbau?

Schwere Parodontitis schädigt die Zahnverankerung und baut Zahnknochen ab. Zuerst stoppt Dr. Zimmer die Tascheninfektion mit der minimal-invasiven Taschenbehandlung. Dann baut er, wenn möglich, zerstörte Verankerungsfasern und verlorenen Knochen mit einer mikroskopischen OP und Schmelzmatrixproteinen (Emdogain®) wieder auf. Beides zusammen hilft, besonders stark geschädigte Zähne zu retten.

Lassen Sie sich von Dr. Zimmer über Ihre Zahnfleischbehandlung beraten.
Vereinbaren Sie einen Termin zur Untersuchung Ihres Zahnfleisches in unserer Fachpraxis in München.

Bei uns erhalten Sie das Beste – Ihre Zähne.